Die 9 besten Social Media Kanäle für Immobilienmakler in 2026 (Vergleich)

Tim Schulmann, Inhaber Exposia & Bloxl

Tim Schulmann

Die 9 besten Social Media Kanäle für Immobilienmakler in 2026 (Vergleich)

Neun Plattformen, wenig Zeit – wo investierst du richtig

95 % der Hauskäufer suchen online. Du weißt: Präsenz ist Pflicht. Zwischen Besichtigungen und Objektakquise bleibt wenig Zeit für neun verschiedene Kanäle.

Maximal zwei Plattformen reichen. Instagram und TikTok erreichen Erstkäufer zwischen 25 und 35 – emotionale Geschichten, visuelle Touren. LinkedIn und Xing sprechen Geschäftskunden an, vier von fünf Mitgliedern treffen Entscheidungen. WhatsApp Business öffnet 98 % aller Nachrichten, YouTube dient als Suchmaschine für 55 % der Kaufinteressenten. Facebook bleibt unverzichtbar für lokales Targeting der 40- bis 70-Jährigen.

Du analysierst deine Zielgruppe, testest zwei Kanäle systematisch, erweiterst erst bei messbarem Erfolg. Social Media für Immobilienmakler ist kein Vollzeitjob – smart eingesetzte Kommunikation mit klaren Ergebnissen.

Facebook für Immobilienmakler

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Image Source: Facebook

Du triffst Verkäufer, bevor sie aktiv werden

Über 32 Millionen User nutzen Facebook monatlich in Deutschland, 21,72 Millionen wöchentlich. Du erreichst potenzielle Verkäufer in ihrer Freizeit – bevor sie bei Portalen suchen.

Facebook zieht Leads automatisch

Real Estate Ads holen Bilder und Details direkt aus deinem Katalog. Carousel Ads zeigen mehrere Objekte auf einmal, Video Ads vermitteln Emotionen. Lead-Generierungsformulare sammeln Kontakte direkt auf Facebook – 50% weniger Kosten pro Lead.

Einrichtung läuft nebenbei

Business-Manager-Account plus Facebook Pixel verfolgen Website-Klicks. Bilder im Format 1200 x 630 Pixel, kurze Beschreibungen. Organische Posts kombiniert mit Promotions.

Kosten richten sich nach Zielgruppe

CPC oder CPM je nach Budget. Wohnraum-Werbung braucht spezielle Kategorie – demografisches Targeting eingeschränkt. Du sprichst trotzdem relevante Nutzer an: über Seiteninteressen wie Finanzplanung.

40-70 Jährige mit Immobilienbesitz

Facebook führt bei kaufkräftigen Älteren. Lokales Targeting funktioniert präzise – du wählst Standorte nach Interessenpotenzial.

Instagram für Immobilienmakler

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Image Source: Social Media Examiner

Deine Objekte brauchen Bilder, du hast keine Zeit für Content

31 Millionen Deutsche scrollen täglich durch Instagram, 500 Millionen schauen Stories. Die 25- bis 34-Jährigen dominieren – genau die Altersgruppe, die über Wohneigentum nachdenkt.

Was Instagram für dich macht

Stories verschwinden nach 24 Stunden, bleiben aber als Highlights gespeichert. Reels erreichen auch Nutzer außerhalb deiner Follower. Carousel-Posts zeigen mehrere Objektansichten auf einmal. Du postest Immobilienfotos, Instagram sorgt für Reichweite.

Ohne Aufwand sichtbar bleiben

Zwei bis drei Posts pro Woche reichen. Professionelle Immobilienfotos sind Pflicht. Ein Video vom denkmalgeschützten Bungalow brachte 1,3 Millionen Views, durchschnittlich 20 Anfragen pro Post. Instagram funktioniert – du musst nur konsistent bleiben.

Was es kostet

1,05 € pro Klick, zwischen 0,13 € und 19,50 € je nach Zielgruppe. CPM liegt bei 9,50 €. Story Ads laufen 5 Sekunden, Video Ads bis 120 Sekunden, Carousel Ads zeigen 10 Bilder. Budget bestimmst du selbst.

Wer dich sieht

25- bis 44-Jährige, die erste Immobilie suchen. 20-mal höhere Interaktionsrate als Facebook. 62 % zeigen Interesse an Produkten aus Stories. Du erreichst potenzielle Käufer in ihrer Freizeit.

LinkedIn für Immobilienmakler

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Image Source: LinkedIn

Du willst Entscheider erreichen, nicht Privatleute

LinkedIn spricht 7 Millionen Deutsche an, dazu 19 Millionen in der DACH-Region. Vier von fünf Mitgliedern treffen Geschäftsentscheidungen. Während Instagram Emotionen weckt, filtert LinkedIn nach Jobtiteln, Branchen und Unternehmensgrößen.

Gezieltes B2B-Targeting statt Streuverluste

Targeting-Kategorien umfassen Unternehmen, Ausbildung, Berufserfahrung und Immobilien-Serviceleistungen. Lead-Generierungsformulare ziehen Daten direkt aus Profilen – Interessenten müssen nichts ausfüllen. LinkedIn-Gruppen verbinden dich mit Branchenkontakten.

Du sprichst Geschäftsführer an, die Gewerbeimmobilien suchen. Investoren, die Portfolios erweitern. Unternehmer zwischen 40 und 60, die verkaufen könnten.

121% Return on Ad Spend im B2B

Der CPC liegt bei 5,98 Euro, Leads kosten 50 bis 500 Euro. LinkedIn generiert als einzige Plattform positiven B2B-Return von 121%. Die Kosten pro beeinflusste Firma sanken von 154 auf 70 Euro.

Deine Zielgruppe braucht mindestens 300 Mitglieder, empfohlen sind 50.000. Mindestbudget: 10 Euro täglich.

TikTok für Immobilienmakler

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Image Source: TikTok

Du denkst TikTok ist nur für Teenager

23,56 Millionen Deutsche nutzen TikTok monatlich, über 80 Minuten täglich. Die Zielgruppe wird älter: 58% sind mittlerweile 25+ Jahre, am schnellsten wächst die Gruppe 30-49 Jahre.

Der Algorithmus pusht Inhalte, nicht Profile. Mit 20 Followern erreichst du 200.000 Views. Lokales Targeting funktioniert bis zur Postleitzahl.

TikTok trifft deine künftigen Käufer

Lead-Ads sammeln Interessentendaten direkt in der App. Smart+ Kampagnen optimieren automatisch Targeting und Budget. Messaging Ads starten Echtzeit-Gespräche.

Die ersten drei Sekunden entscheiden über Weitersehen oder Wegwischen. Zeige das Highlight der Immobilie zuerst. Lifestyle statt Quadratmeter, Emotion statt Fakten.

TikTok kostet zwischen 5-10 Euro CPM

CPM unter 5 Euro zeigt starke Performance, über 10 Euro wird kritisch. Mindestbudget: 50 Euro täglich, 1.500 Euro für aussagekräftige Tests.

63% der 14-29-Jährigen nutzen TikTok regelmäßig, durchschnittlich 52 Minuten täglich. Gen Z und Millennials – deine Käufer von morgen.

YouTube für Immobilienmakler

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Image Source: www.youtube.com

Du bist zu wenig sichtbar, Interessenten finden dich nicht

32,24 Millionen Menschen schauen wöchentlich YouTube. Deine Konkurrenz postet Objektvideos, während du bei Terminen bist. YouTube arbeitet als Suchmaschine – Kaufinteressenten suchen dort nach "Wohnung kaufen München" oder "Haus mit Garten Berlin".

Immobilientouren in hoher Auflösung zeigen Objekten ohne Besichtigungstermin. Neighborhood Showcases heben lokale Schulen und Einkaufsmöglichkeiten hervor. Lead-Generierung läuft über Kontaktformulare in Videobeschreibungen.

Videos teilst du problemlos, bindest sie auf deiner Website ein.

YouTube läuft automatisch weiter

Ein professioneller Kanal braucht relevanten Namen, hochwertiges Profilbild, überzeugende Beschreibung mit Keywords. Auffällige Thumbnails erhöhen Klickraten. Call-to-Action-Karten erscheinen zu festgelegten Zeitpunkten.

Playlists leiten Zuschauer zu weiteren Inhalten. 55 Prozent recherchieren dort vor dem Kauf, 80 Prozent starten ihre Kaufrecherche mit einem YouTube-Video.

YouTube Kosten bleiben überschaubar

Überspringbare Ads kosten €0,03-€0,30 pro View. Du zahlst nur bei mindestens 30 Sekunden Betrachtung. Bumper Ads mit 6 Sekunden kosten €3-€10 pro 1.000 Impressionen. YouTube Shorts liegen bei €2-€8 pro 1.000 Impressionen.

Kampagne startet bei 10 Dollar.

Millennials schauen 10 bis 20 Stunden wöchentlich Videos, Gen Z nutzt YouTube intensiv. Du erreichst Erstkäufer und etablierte Investoren gleichermaßen.

Pinterest für Immobilienmakler

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Image Source: www.pinterest.com

Du postest Objekte, niemand sieht sie

Pinterest funktioniert anders als andere Plattformen – hier suchen 450 Millionen Menschen aktiv nach Inspiration, aktuell sogar 631 Millionen. In Deutschland erreichst du 14,5 Millionen User. 97% suchen ohne Markenbezug, sind offen für neue Entdeckungen.

Deine Pins leben 3,5 Monate, während Instagram Stories nach 24 Stunden verschwinden.

Rich Pins ziehen automatisch deine Objektdaten

Rich Pins aktualisieren sich bei Website-Änderungen automatisch. Idea Pins zeigen Immobilientouren über 20 Seiten. Video Pins erzeugen höheres Engagement. Collections kombinieren mehrere Objekte in einer Anzeige.

Pinterest Lens verarbeitet 1,5 Milliarden visuelle Suchanfragen monatlich.

Vertikale Bilder, keyword-optimierte Beschreibungen

Format 1000 x 1500 Pixel funktioniert optimal. 30 Pins pro Monat reichen – etwa eine Stunde Arbeit wöchentlich. Pinterest arbeitet wie Google, jeder Pin braucht Keywords.

Erstelle mehrere Pins pro Objekt: Küche, Schlafzimmer, Außenbereich separat. 3 bis 5 Hashtags pro Pin, Textüberlagerungen für sofortiges Verständnis.

Pinterest Ads sind 70% günstiger als Facebook

Kosten pro Klick: 0,10 € bis 1,50 €, unter einem Euro ist gut. CPM durchschnittlich 5,50 €. Targeting nach Standort, Interessen, Keywords. Mindestens 25 Keywords für optimale Ergebnisse.

Tagesbudget startet bei 10 €, für Tests 1.500 € monatlich einkalkulieren.

Kaufkräftige Zielgruppe sucht Wohnideen

36% der Nutzer haben Haushaltseinkommen über 95.000 €, in Deutschland 29% der wohlhabenden Haushalte. 60% weiblich, 85% der Frauen planen Lebensentscheidungen auf Pinterest.

46% suchen aktiv Immobilieninspiration, 78% sagen Pinterest beeinflusst Kaufentscheidungen.

X für direkte Kommunikation

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Image Source: Twitter

Du willst schnell reagieren, nicht produzieren

X erreicht weltweit 557 Millionen monatlich aktive Nutzer, in Deutschland sind es 1,4 Millionen User. Die Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren dominiert mit 37,5 %, während 63,7 % der Nutzer männlich sind. Täglich entstehen über 500 Millionen Posts – perfekt für spontane Marktkommentare zwischen Terminen.

Baustellenfoto statt Hochglanzproduktion

Für social media für immobilienmakler funktioniert X ohne Content-Planung. Du postest Baustellenfotos, Marktanalysen oder Kommentare und erreichst direkt Investoren, Mieter und Geschäftspartner. Hashtags arbeiten präziser: #Immobilien + #Berlin + #Miete, maximal 3 bis 5 Tags pro Post.

X Ads bieten über 20 Produktoptionen ohne Mindestausgaben. Lead-Formulare sammeln Kontaktdaten direkt auf der Plattform.

Gespräch statt Anzeigetafel

Etabliere einen Marken-Hashtag für Wiedererkennung. Die 10-20-70 Regel strukturiert deinen Content: 10 % Objektangebote, 20 % Tipps, 70 % Gespräche. Poste zwischen 7:30-9:00 Uhr, 12:00-13:00 Uhr oder 17:00-19:00 Uhr. Reine Links ohne Kontext erhalten null Klicks.

Flexibel starten

Kein Mindestbudget. Gesponserte Posts ab 0,46 € pro Aktion, neue Follower zwischen 1,75 € und 3,49 €. Nutzer betrachten Anzeigen 26 % länger als auf anderen Plattformen.

Professionelles Netzwerk

82 % der B2B-Marketer verbreiten hier Content, 54 % der User kaufen eher neue Produkte. X eignet sich für Personal Branding, Investorenkommunikation und schnelle Objektsichtbarkeit.

WhatsApp Business für Immobilienmakler

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Image Source: Verloop.io

Du erreichst Kunden, aber verpasst Anfragen

3,3 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit nutzen WhatsApp täglich. Über 200 Millionen Unternehmen setzen es für Vertrieb, Marketing und Support ein. Die Öffnungsrate liegt bei 98% – deine E-Mails schaffen 20%.

WhatsApp Business automatisiert Standardanfragen zu Verfügbarkeit, Preisen und Objektmerkmalen. Du versendest Exposés und Grundrisse direkt, Broadcast-Listen informieren mehrere Interessenten über neue Listings. CRM-Integration synchronisiert Leads automatisch.

Sofortige Antworten, ohne dass du ständig am Handy hängst.

Interessenten erwarten Tempo

Wer innerhalb von 5 Minuten antwortet, vereinbart dreimal häufiger Besichtigungstermine. 70% der Deutschen nutzen WhatsApp täglich – deine Kunden auch.

Die kostenlose App reicht für den Start, bei wachsendem Geschäft benötigst du die Business API für DSGVO-konforme Automatisierung. Click-to-WhatsApp-Anzeigen über Facebook und Instagram leiten direkt ins Gespräch.

Direkte Kommunikation statt E-Mail-Pingpong.

Xing für Immobilienmakler

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Image Source: Global Fintech Market

Xing verliert, LinkedIn gewinnt

Xing erreicht 21 Millionen Mitglieder, aber nur 7 % nutzen es aktiv – LinkedIn liegt bei 13 %. Die Plattform stagniert, während LinkedIn wächst. Über 35.000 Gruppen wurden abgeschafft, der Eventmarkt eingestellt.

Trotzdem: Für B2B-Geschäfte im DACH-Raum funktioniert Xing noch. Du sprichst Fach- und Führungskräfte direkt an, 63 % haben Hochschulabschluss. Präzises Targeting nach Jobtitel, Branche und Karrierestufe – du erreichst Entscheidungsträger für Gewerbeimmobilien und Investitionsprojekte.

Sponsored Posts landen direkt auf der Startseite deiner Zielgruppe. Kosten: 3 bis 5 Euro pro Klick, mindestens 4.000 Euro pro Kampagne. Aufwand lohnt sich nur für hochwertige Objekte – kombiniere Xing mit Offline-Maßnahmen für nachhaltige Wirkung.

Du wählst aus, statt alles zu testen

Eine Tabelle spart dir Wochen an Tests. Hier siehst du auf einen Blick, welche Plattform zu deiner Zielgruppe passt – ohne jeden Kanal einzeln ausprobieren zu müssen.

Plattform

Monatlich aktive Nutzer (Deutschland/DACH)

Hauptzielgruppe (Alter)

Besondere Stärken

Durchschnittliche Werbekosten

Beste Anwendung für Makler

Facebook

32 Millionen (Deutschland)

40-70 Jahre

Präzises lokales Targeting, Real Estate Ads, Lead-Generierungsformulare (bis zu 50% Kostensenkung)

CPC oder CPM (variabel)

Erreichen von Immobilienbesitzern und potenziellen Verkäufern in ihrer Freizeit

Instagram

31 Millionen (Deutschland)

25-44 Jahre (Schwerpunkt 25-34)

Visuelles Storytelling, 20x höhere Interaktionsrate als Facebook, Stories mit 500 Mio. täglichen Zuschauern

CPC: 1,05 € (0,13-19,50 €), CPM: 9,50 € (0,18-25,50 €)

Emotionale Immobilienpräsentation durch Fotos und Videos, durchschnittlich 20 Anfragen pro Post

LinkedIn

7 Millionen (Deutschland), 19 Millionen (DACH)

40-60 Jahre

B2B-Targeting nach Berufsgruppen, 4 von 5 Mitgliedern sind Geschäftsentscheider, 121% ROAS im B2B

CPC: ca. 5,98 €, Cost per Lead: 50-500 €

B2B-Geschäftskunden, Gewerbeimmobilien, Bekanntheitssteigerung bei Entscheidern

TikTok

23,56 Millionen (Deutschland)

18-34 Jahre (65% sind 18-24), wachsend 30-49 Jahre

Algorithmus pusht Inhalte (nicht Accounts), massive Reichweite auch mit wenigen Followern, 80 Min. Verweildauer/Tag

CPM: 5-10 €, CPC: ab 0,02 €, Mindestbudget: 50 €/Tag

Erreichen von Gen Z und Millennials (zukünftige Käufer), emotionales Storytelling in Kurzvideos

YouTube

32,24 Millionen wöchentlich (Deutschland)

Alle Altersgruppen, besonders stark 14-29 Jahre

Zweitgrößte Suchmaschine, lange Lebensdauer der Videos, 55% nutzen es zur Produktrecherche

CPV: 0,03-0,30 €, CPM: 2-12 € (je nach Format), Minimum: 10 $

Ausführliche Immobilientouren, Neighborhood Showcases, Ratgeberinhalte zum Hauskauf

Pinterest

14,5 Millionen (Deutschland)

Überwiegend weiblich (60%), kaufkräftig

Visuelle Suchmaschine, 3,5 Monate Pin-Lebensdauer, 78% sagen Pinterest beeinflusst Kaufentscheidungen

CPC: 0,10-1,50 €, CPM: 5,50 €, bis zu 70% günstiger als Facebook

Inspiration für Wohnideen, Erreichen kaufkräftiger Zielgruppen (46% suchen aktiv nach Immobilieninspiration)

X (Twitter)

1,4 Millionen (Deutschland)

25-34 Jahre (37,5%), 18-24 Jahre (32,1%)

Echtzeit-Kommunikation, 82% der B2B-Marketer nutzen es, präzise Hashtag-Funktion

Ab 0,46 € pro Aktion, 1,75-3,49 € pro Follower, kein Mindestbudget

Personal Branding, Kommunikation mit Investoren, Marktanalysen und Echtzeit-Updates

WhatsApp Business

75-78 Millionen (DACH-Region)

Alle Altersgruppen (70% nutzen es täglich)

98% Öffnungsrate, bis zu 60% Konversionsrate, direkte 1:1-Kommunikation

Kostenlos (App), Click-to-WhatsApp-Anzeigen über Meta

Direkte Kundenkommunikation, Terminvereinbarungen, Versand von Exposés und virtuellen Touren

Xing

21 Millionen Mitglieder, 12,9 Millionen aktiv (EU)

35-54 Jahre (49%), 63% mit Hochschulabschluss

B2B-Targeting nach Jobtitel und Branche, Fokus auf DACH-Raum

CPC: 3-5 €, Mindestbudget: 4.000 € pro Kampagne

Hochwertige Objekte, Gewerbeimmobilien, direkte Ansprache von Entscheidungsträgern und Investoren

Schlussfolgerung

Tatsächlich musst du nicht auf allen neun Plattformen gleichzeitig präsent sein, und genau das ist der springende Punkt. Identifiziere zuerst deine Zielgruppe: Sprichst du primär Erstkäufer zwischen 25 und 35 an? Dann fokussiere dich auf Instagram und TikTok. Suchst du Investoren und Geschäftskunden? LinkedIn und Xing liefern bessere Ergebnisse. WhatsApp Business funktioniert plattformübergreifend für direkte Kommunikation mit 98% Öffnungsrate.

Starte mit maximal zwei Plattformen, teste systematisch deine Ergebnisse und erweitere erst dann. Qualität schlägt Quantität, entsprechend bringt dir ein gut gepflegter Instagram-Account mit regelmäßigem Engagement mehr als fünf halbherzig betreute Profile.

Viel Erfolg beim Aufbau deiner Social-Media-Präsenz!

FAQs

Q1. Welche Social Media Plattformen sind 2026 am beliebtesten? Die weltweit größten und beliebtesten Social-Media-Plattformen sind Facebook, YouTube, WhatsApp, Instagram und TikTok. Sie verzeichnen die höchsten Nutzerzahlen und die aktivste Community. Darüber hinaus bleiben auch Pinterest und Snapchat weiterhin relevante Kanäle für bestimmte Zielgruppen.

Q2. Wie kann ich Immobilien effektiv auf Social Media bewerben? Nutzen Sie visuelle Formate wie hochwertige Fotos und Videos für Instagram und TikTok. Setzen Sie auf Facebook Real Estate Ads mit präzisem lokalem Targeting. Erstellen Sie ausführliche Immobilientouren auf YouTube und nutzen Sie WhatsApp Business für direkte Kundenkommunikation. Kombinieren Sie organische Beiträge mit bezahlten Werbekampagnen für maximale Reichweite.

Q3. Welche Zielgruppe erreiche ich auf welcher Plattform am besten? Facebook eignet sich für die Altersgruppe 40-70 Jahre, Instagram und TikTok erreichen primär 25-34-Jährige bzw. 18-34-Jährige. LinkedIn und Xing sprechen Geschäftskunden und Investoren zwischen 35-60 Jahren an. YouTube deckt alle Altersgruppen ab, während Pinterest besonders kaufkräftige, überwiegend weibliche Nutzer anspricht.

Q4. Wie hoch sind die Werbekosten auf Social Media für Immobilienmakler? Die Kosten variieren je nach Plattform: Instagram liegt bei durchschnittlich 1,05 € pro Klick, LinkedIn bei etwa 5,98 € CPC, TikTok zwischen 5-10 € CPM, und Pinterest ist bis zu 70% günstiger als Facebook. WhatsApp Business ist in der Basisversion kostenlos nutzbar. Für aussagekräftige Tests sollten Sie monatlich mindestens 1.500 € einplanen.

Q5. Muss ich auf allen Social Media Plattformen gleichzeitig präsent sein? Nein, Sie müssen nicht auf allen Plattformen aktiv sein. Starten Sie mit maximal zwei Kanälen, die zu Ihrer Zielgruppe passen. Für Erstkäufer eignen sich Instagram und TikTok, für B2B-Kunden LinkedIn und Xing. Qualität und regelmäßiges Engagement auf wenigen Plattformen bringen bessere Ergebnisse als eine halbherzige Präsenz auf vielen Kanälen.

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